Die BRAIN Biotech AG unterzeichnete eine Entwicklungsvereinbarung (Joint Development Agreement, JDA) mit der US-amerikanischen TransCode Therapeutics, Inc. (Nasdaq: RNAZ). Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung einer Plattformtechnologie, die eine Klasse-2-CRISPR-Nuklease mit TransCodes TTX-Nukleinsäure-Transportplattform zur Behandlung von Krebs kombiniert.
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Die Anmeldung zum größten deutschen Biotech-Branchentreffen, das am 28. und 29. März 2023 im RheinMain CongressCenter in der hessischen Hauptstadt Wiesbaden stattfindet, ist geöffnet.
Das an der Nasdaq notierte Biotech-Unternehmen Crispr Therapeutics mit Sitz in Zug (Schweiz) hat das Geschäftsjahr 2022 mit tiefroten Zahlen abgeschlossen. Der Verlust beläuft sich laut Geschäftsbericht auf 650,2 Mio. US-Dollars.
Für Tausende von bekannten Krankheiten gibt es noch immer keine spezielle Behandlung – es muss weiter geforscht werden.
Mehr Zeit für die Hersteller, um die MDR umzusetzen, eine zeitliche Entlastung der Benannten Stellen – das bringt die Entscheidung des Europäischen Parlaments Mitte Februar zu Änderungen an der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Erst Anfang Januar hatte die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Änderung der MDR und der Verordnung über In-vitro-Diagnostika veröffentlicht. Über den wurde nun abgestimmt.
Im BMBF-Projekt „AVATAR“ suchen 18 Partner aus Industrie und Forschung neue Ansätze zur Anonymisierung und Analyse von Patientendaten. Mittels digitaler Avatare sollen so personalisierte Daten aus Medizin und Pflege einfacher für die Forschung zugänglich gemacht werden.
Für viele kleine und mittelständische Unternehmen der deutschen Biotechnologiebranche trifft der Fachkräftemangel genau auf Phasen von enormem Wachstum. Wie geht der Münchner
Geräteentwickler nanotemper damit um? Im Gespräch Andreas Schmitz, seit einigen Monaten Personalleiter bei nanotemper.
Mainz Biomed NV (NASDAQ:MYNZ) stärkt den Patentschutz rings um sein Hauptprodukt, den Darmkrebstest ColoAlert. Das Unternehmen übte seine Option zur Akquisition der gesamten vom dänischen Unternehmen Uni Targeting Research AS einlizenzierten wissenschaftlichen Patente aus. Der Test wird bereits in Europa vermarktet, muss aber vor der US-Zulassung noch mit erfolgreichen Studiendaten aufwarten, die über einzelne Zwischenschritte in diesem Jahr abschließend erst für 2025 erwartet werden.
Am Universitätsklinikum Erlangen wurde der weltweit erste Patient mit einer schweren Form der Muskelentzündung (Autoimmunmyositis) erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt. Mit Hilfe des neu eingeführten modifizierten T-Zellrezeptors töteten die patienteneigenen, modifizierten infundierten T-Zellen gezielt die krankheitsauslösenden B-Zellen ab. In einer Lancet-Publikation wird beschrieben, dass der Patient seit sechs Monaten ohne Medikamente lebt und als "geheilt" gilt.